Von den Kelten bis ins Industriezeitalter
Eine (Zeit-)Reise zu den Sehenswürdigkeiten in und um Löffingen
„Löffingen auf der Baar steht mehr als tausend Jahr“ liest man an einer Hauswand, wenn man die historische Kleinstadt Löffingen im Hochschwarzwald von Norden her betritt. Die Geschichte der Region geht aber viel weiter als eintausend Jahre zurück. Dieses Projekt soll zu einer Zeitreise an noch existente Schauplätze der Vergangenheit anregen, an denen zu sehen ist, wie sich die Menschen vor Jahrhunderten den Bedingungen des Hochschwarzwaldes angepasst haben. Geschichtsträchtige Orte in Löffingen – oft sind sie hervorragend erhalten, zum Teil aber ist ein wenig Phantasie gefragt. An jedem der hier beschriebenen Plätze befindet sich eine Tafel mit Informationen über seine Geschichte.
Die Wutachschlucht war schon immer sehr wichtig für die Region. Wird sie heute vor allem von Touristen besucht, war sie früher die Lebensgrundlage vieler Menschen. An der Wutach wurden Mühlen und Sägewerke betrieben, später sogar Elektrizität erzeugt. Viele unserer Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Wutachschlucht, einige sind dort nur zu Fuß erreichbar. Auch die historische Marktstadt bietet viel Sehenswertes: vom Alemannengrab auf dem Alenberg über den gut erhaltenen, liebevoll gepflegten ovalen Stadtkern, das Heimatmuseum bis hin zur Zunftstube.
Im Naturschutzgebiet der Wutachschlucht und ihren Seitenschluchten befinden sich fünf wichtige Sehenswürdigkeiten, die nur zu Fuß erreichbar sind. Die beiden folgenden Wandervorschläge führen zu diesen Schauplätzen der Geschichte.
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Wandervorschlag 1:
Altes Posthaus, Lochmühle und Burgmühle
Entlang der Gauchach finden sich drei weitere Sehenswürdigkeiten: Einstieg am Alten Posthaus in die Nebenschlucht der Wutach, vorbei an der Lochmühle mit der wieder instand gesetzten Kapelle und anschließend Rast an der Burgmühle. Die Schlucht verlassen und über Wiesen und Felder zurück zum Ausgangspunkt laufen. Gehzeit circa vier Stunden.
Wandervorschlag 2:
Flusskraftwerk Stallegg, Schattenmühle und Dietfurt
Beim Wandern in der Schlucht der „wütenden Ach“ entdeckt man von Göschweiler aus das Flusskraftwerk Stallegg, passiert die Schattenmühle und läuft bis zur Dietfurt. Hier verlässt man die Schlucht wieder und läuft über die Höhen, das wunderschöne Schwarzwald-Panorama genießend (mit etwas Glück sieht man die Schweizer Alpen), zurück zum Ausgangspunkt. Gehzeit circa fünf Stunden.
Gutes Schuhwerk ist natürlich Grundvoraussetzung für einen Besuch in der Schlucht.
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